Website-Design: Gestaltung von Form und Funktion.

Gerne wird dieser Satz von Entwicklern zitiert, wenn es zu Workarounds aufgrund von aufwendig und kompliziert gestalteten Website-Designs kommt. Umgekehrt würde so mancher Designer gerne, zuerst die Form bestimmen, die dann die Funktion vorgibt.

Meiner Meinung nach, ist ein reibungsloser Workflow und ein gutes Informationsdesign, für die tägliche Zusammenarbeit von Development und Kreation unbedingt erforderlich. Die Units müssen sich hier in der Mitte treffen und eine Balance schaffen. Form und Funktion bilden quasi eine Einheit.

Wichtig ist dabei die Betrachtung von Designtheorien, Usability- und Accessibility-Aspekten einerseits, sowie die Kenntnisse der gängigen technischen Umsetzungsmöglichkeiten andererseits. So wird sichergestellt, dass gut gestaltete Webpage Designs auf ausgewogener technischer Basis entstehen ohne dabei unnötige Korrekturschleifen zu durchlaufen.

Mit den heutigen Möglichkeiten von HTML 5, der neuen Browsergenerationen und der JavaScript-Bibliothek jQuery lassen sich mittlerweile vielfältige Interaktionselemente anspruchsvoll und funktionsreich entwickeln. Eine gute Informationsarchitektur als Basis und eine ausgewogene typografische Formatierung sind dabei ebenso Bedingung, wie eine Standardkonforme W3C Umsetzung im Source-Code.

Wird dann noch das KISS-Prinzip „Keep it short and simple“ auf beiden Seiten angewandt, kann ein benutzerfreundliches, leicht bedienbares und barrierefreies Produkt entstehen, das anspricht und Spaß macht.

Die XML-Verarbeitung durch moderne Browser wird zudem neue Möglichkeiten in der Webpage Design eröffnen, beispielsweise durch skalierbare Vektordarstellungen im SVG-Format.

Wir sind gespannt und brennen darauf neue Möglichkeiten nutzen zu können.

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